Häufige Fragen
Antworten auf die Fragen, die uns in Altdorf am häufigsten gestellt werden – gesammelt aus allen Behandlungsbereichen unserer Praxis.
73 Fragen in 6 Kategorien
Kieferorthopädie
Zur BehandlungAligner-Behandlungen liegen je nach Aufwand typischerweise zwischen rund CHF 3'000 und CHF 8'000. Leichte Einzelkorrekturen sind günstiger, umfassende Behandlungen beider Kiefer teurer. In der Zahnarztpraxis von Wyttenbach erhalten Sie nach dem ersten Scan einen fixen Kostenvoranschlag.
Sie fallen kaum auf, sind aber nicht restlos unsichtbar. Im Gespräch bemerkt sie praktisch niemand; aus der Nähe erkennt man den dünnen Rand und die zahnfarbenen Attachments, die für bestimmte Bewegungen nötig sind. Verglichen mit Metallbrackets ist der Unterschied gross – für die meisten Berufstätigen ist genau das der Grund für diese Wahl.
Es drückt eher, als dass es weht. Nach jedem Schienenwechsel spannen die Zähne ein bis zwei Tage lang, weil genau diese Kraft sie bewegt. Wechseln Sie die Schiene am Abend, dann liegt der intensivste Teil in der Nacht. Anhaltende starke Schmerzen gehören nicht dazu – melden Sie sich in dem Fall bei uns.
Zwanzig bis zweiundzwanzig Stunden täglich, also durchgehend ausser beim Essen und Zähneputzen. Legen Sie die Schiene beim Essen immer ins Etui – die meisten verloren gegangenen Schienen landen versehentlich in der Serviette. Wer regelmässig darunter bleibt, verliert den Anschluss an den Behandlungsplan und braucht zusätzliche Schienen.
Bei Erwachsenen in der Regel nicht, da die Grundversicherung kieferorthopädische Korrekturen nicht vorsieht. Bei Kindern und Jugendlichen zahlt sie nur bei anerkannten Geburtsgebrechen über die IV. Eine Zahnzusatzversicherung kann sich beteiligen, sofern sie vor der Diagnose bestand. Wir stellen Ihnen dafür gerne einen detaillierten Kostenvoranschlag aus.
Ästhetische Zahnmedizin
Zur BehandlungBei gesunden Zähnen ist ein Bleaching in der Praxis unbedenklich. Das Gel wirkt auf die eingelagerten Farbstoffe im Zahnbein, ohne Substanz abzutragen – im Unterschied zu Hausmitteln wie Backpulver, die den Schmelz mechanisch aufrauen. Wir kontrollieren vorher jeden Zahn und schützen das Zahnfleisch, bevor wir beginnen.
Meist ein bis drei Jahre, je nachdem wie Sie leben. Kaffee, Schwarztee, Rotwein und Tabak verkürzen die Zeit spürbar, regelmässige Dentalhygiene verlängert sie. Wer die Aufhellung mit einer eigenen Schiene ab und zu auffrischt, hält das Ergebnis dauerhaft stabil.
Das richtet sich nach Ihrem Zeitplan:
- Home-Bleaching: Sie tragen die für Sie angefertigte Schiene über ein bis zwei Wochen zu Hause, die Aufhellung erfolgt schrittweise und sehr schonend.
- In-Office-Bleaching: eine Sitzung bei uns in Altdorf, das Ergebnis ist am selben Tag sichtbar.
Häufig kombinieren wir beides – Start in der Praxis, Feinabstimmung zu Hause.
Nein, Keramik und Kunststoff bleiben unverändert; nur natürliche Zahnsubstanz reagiert auf das Gel. Bei Kronen oder Füllungen im sichtbaren Bereich hellen wir deshalb zuerst die eigenen Zähne auf und passen den Zahnersatz danach farblich an. Diese Reihenfolge verhindert, dass eine bisher unauffällige Krone plötzlich zu dunkel wirkt.
- Bleiben Sie zwei Tage bei heller Kost: kein Kaffee, kein Rotwein, keine Beeren, kein Tabak. Der Schmelz nimmt in dieser Phase Farbstoffe besonders leicht auf.
- Verwenden Sie die Fluoridpräparate, die wir Ihnen mitgeben; sie beruhigen empfindliche Zähne innerhalb weniger Tage.
- Verzichten Sie auf stark abrasive Whitening-Pasten, sie schaden dem Schmelz mehr, als sie nützen.
Häufig genügt weniger. Verfärbungen durch Kaffee, Tee und Tabak sind oft blosse Auflagerungen, die bei der Dentalhygiene vollständig entfernt werden – danach zeigt sich wieder die natürliche Zahnfarbe. Ist ein einzelner wurzelbehandelter Zahn nachgedunkelt, hilft ein internes Bleaching gezielter als eine Aufhellung des ganzen Kiefers.
Nicht in jedem Fall. Karies, undichte Füllungsränder und entzündetes Zahnfleisch behandeln wir zuerst, sonst gelangt das Gel an empfindliche Stellen. Bei Schwangeren und Stillenden sowie bei Jugendlichen mit noch nicht ausgereiftem Schmelz warten wir ab. Freiliegende Zahnhälse sprechen ebenfalls für eine schonendere Alternative.
Bleaching ist nicht für jeden geeignet, z. B. für schwangere oder stillende Frauen, Kinder und Jugendliche sowie bei unbehandelten Zahnerkrankungen. Wir beraten Sie gerne individuell in unserer Praxis im Zentrum von Altdorf.
Prophylaxe, Dentalhygiene & Jahreskontrolle
Zur BehandlungProphylaxe ist das Gesamtkonzept: Wir beurteilen Ihr persönliches Risiko für Karies und Parodontitis, beraten zur Putztechnik und legen fest, in welchem Abstand Sie kommen sollten. Die professionelle Zahnreinigung ist der praktische Teil davon – das Entfernen von Belägen und Zahnstein an Stellen, die die Zahnbürste nicht erreicht.
Ja, und sie ist mehr als eine Reinigung. Wir zeigen Kindern in Ruhe, wo ihre Zähne Beläge ansetzen, versiegeln bei Bedarf die tiefen Fissuren der neuen Backenzähne und fluoridieren. Bei festen Spangen oder erhöhtem Kariesrisiko sehen wir Kinder häufiger. Der frühe, entspannte Kontakt zur Praxis wirkt zudem gegen spätere Zahnarztangst.
Ja, es ist die wirksamste Vorbeugung überhaupt. Parodontitis beginnt mit Belägen am Zahnfleischrand, die sich verhärten und Bakterien einen geschützten Ort bieten. Werden sie regelmässig entfernt, entsteht die Entzündung gar nicht erst. Wir messen dabei auch die Taschentiefen und erkennen so eine beginnende Erkrankung, bevor Knochen verloren geht.
Gerade dann. Um ein Implantat herum fehlt die Faserverbindung des natürlichen Zahns, weshalb sich eine Entzündung dort schneller in die Tiefe ausbreitet – eine Periimplantitis kann das Implantat kosten. Wir reinigen Implantate mit speziellen, schonenden Instrumenten und kontrollieren die Übergänge bei Brücken und Prothesen besonders sorgfältig.
Meist 45 bis 60 Minuten. Ist länger nichts gemacht worden oder liegen tiefere Zahnfleischtaschen vor, brauchen wir mehr Zeit und teilen die Behandlung gelegentlich auf zwei Termine auf. Bei gut gepflegten Zähnen geht es entsprechend schneller – ein weiterer Grund, den Rhythmus nicht zu lange ausfallen zu lassen.
Essen und trinken können Sie sofort. Nur nach der abschliessenden Fluoridierung sollten Sie etwa eine Stunde warten, damit der Lack einwirkt. Die frisch polierten Zähne nehmen zudem in den ersten Stunden Farbstoffe leichter auf – Kaffee, Rotwein und Curry verschiebt man am besten auf den Abend.
Nein, ersetzen lässt sie sich nicht. Ihre tägliche Pflege entscheidet über das Ergebnis, aber sobald sich Belag zu Zahnstein verhärtet hat, hilft keine Bürste mehr – er lässt sich nur instrumentell entfernen. Interdentalbürsten und Spüllösungen verlängern den Abstand zwischen den Terminen, sie ersetzen ihn nicht.
Optisch ja, um ein bis zwei Nuancen. Was verschwindet, sind aufgelagerte Verfärbungen von Kaffee, Tee und Tabak; die eigentliche Zahnfarbe bleibt, wie sie ist. Viele empfinden das bereits als ausreichend. Wer heller werden möchte, braucht danach ein Bleaching – und die frisch gereinigte Oberfläche ist dafür die ideale Ausgangslage.
Dann arbeitet die Zeit gegen Sie. Zahnstein wächst weiter, das Zahnfleisch entzündet sich, und aus einer Gingivitis kann eine Parodontitis werden, die Knochen abbaut – dieser Verlust ist nicht umkehrbar. Weil beides lange schmerzfrei verläuft, merken es die meisten erst, wenn Zähne locker werden. Die Kontrolle kostet ein Vielfaches weniger als die Folgen.
Entscheidend ist, was zwischen den Zähnen passiert – dort entsteht der grösste Teil der Probleme:
- Einmal täglich Interdentalbürsten in der für Sie passenden Grösse, wo es zu eng ist, Zahnseide
- Zweimal täglich zwei Minuten putzen, abends gründlicher als morgens
- Eine fluoridhaltige Zahnpasta, ergänzt durch ein Fluoridgel einmal pro Woche
Welche Bürstengrösse zu Ihnen passt, ermitteln wir beim Termin.
Zahnersatz & Implantate
Zur BehandlungMeist einige Tage. Der Zahn kann anfangs auf Kälte reagieren, und der Biss fühlt sich ungewohnt an, weil die Zunge jede neue Kontur registriert. Bleibt das Gefühl, beim Zubeissen zuerst auf diesen Zahn zu treffen, kommen Sie bitte vorbei – ein minimales Einschleifen genügt dann und verhindert eine Überlastung.
Keramik nimmt keine Farbstoffe auf und bleibt über Jahre stabil. Verändern kann sich das Umfeld: Die natürlichen Nachbarzähne dunkeln allmählich nach, wodurch die Krone mit der Zeit heller wirkt als früher. Regelmässige Dentalhygiene hält diesen Unterschied klein. Ein geplantes Bleaching machen wir deshalb immer vor der Farbwahl der Krone.
Schmerzen unter der Krone können auf eine Kariesbildung, eine Entzündung oder Probleme mit dem Zahnnerv hinweisen. Vereinbaren Sie in diesem Fall umgehend einen Kontrolltermin in unserer Praxis im Zentrum von Altdorf.
Wir formen den vorbereiteten Zahn mit dem 3D-Intraoralscanner ab – berührungslos, ohne Abformlöffel und ohne Würgereiz. Die digitalen Daten gehen ans Labor, wo die Krone aus einem Keramikblock gefräst und farblich angepasst wird. Bis sie fertig ist, tragen Sie ein Provisorium. Beim zweiten Termin prüfen wir Passung, Farbe und Biss, bevor wir sie definitiv befestigen.
Ja, kleinere Anpassungen, z. B. bei der Bisshöhe, können direkt in unserer Praxis im Zentrum von Altdorf vorgenommen werden.
Moderne Vollkeramik hält den normalen Kaukräften problemlos stand, auch im Seitenzahnbereich. Der Unterschied liegt in der Rückmeldung: Eine Krone spürt Überlastung nicht so wie ein natürlicher Zahn. Wer nachts knirscht, sollte deshalb eine Schiene tragen – die häufigste Ursache für eine gebrochene Krone ist nicht das Kauen, sondern Bruxismus.
Fast immer prüfen wir zuerst die kleinere Lösung. Ist genügend gesunde Substanz vorhanden, reichen oft ein Inlay, ein Onlay oder eine Teilkrone – sie ersetzen nur den zerstörten Teil, während die Krone den ganzen Zahn überzieht. Wir behandeln so substanzschonend wie möglich und empfehlen die Krone erst, wenn der Zahn sonst zu bruchgefährdet wäre.
Ein Provisorium ist die Krone für die Zwischenzeit. Es schützt den beschliffenen Zahn vor Kälte und Bakterien, hält den Nachbarzähnen den Platz frei und lässt Sie normal essen und sprechen. Es ist bewusst leichter löslich befestigt – lockert es sich, ist das kein Notfall, aber ein Grund, kurz vorbeizukommen, damit der Zahn nicht ungeschützt bleibt.
Eine Brücke passt, wenn die Nachbarzähne der Lücke ohnehin behandlungsbedürftig sind oder bereits Kronen tragen – dann werden sie zu Pfeilern, ohne dass zusätzlich gesunde Substanz verloren geht. Sind sie dagegen unversehrt, empfehlen wir eher ein Implantat, weil es die Nachbarzähne unberührt lässt. Auch bei Vorerkrankungen, die gegen einen chirurgischen Eingriff sprechen, ist die Brücke die bewährte Wahl.
Ja, eine gut eingegliederte Brücke überträgt die Kaukraft wie natürliche Zähne. Zurückhaltung ist nur dort angebracht, wo auch echte Zähne an ihre Grenzen kommen: harte Nussschalen, Kirschsteine oder Eiswürfel können Keramik absplittern lassen. Ansonsten müssen Sie Ihren Speiseplan nicht anpassen.
Der kritische Punkt ist der Raum unter dem Brückenglied, wo sich Beläge sammeln:
- Reinigen Sie täglich mit Superfloss oder Brückenfloss unter dem Zwischenglied hindurch
- Nutzen Sie Interdentalbürsten für die Übergänge an den Pfeilerzähnen
- Kommen Sie regelmässig zur Dentalhygiene
Die Brücke selbst bekommt keine Karies – die Pfeilerzähne darunter schon, und genau dort entscheidet sich ihre Lebensdauer.
Ja, Keramik ist hart, aber nicht unzerbrechlich. Punktuelle Spitzenbelastung, etwa auf einem Kirschstein, kann sie absplittern lassen; häufiger ist nächtliches Knirschen die Ursache. Wenn Sie dazu neigen, fertigen wir eine Schiene an – sie kostet einen Bruchteil einer neuen Brücke und schützt gleichzeitig Ihre eigenen Zähne.
In der Regel zwei bis drei Termine über zwei bis drei Wochen. Beim ersten bereiten wir die Pfeilerzähne vor und nehmen den Intraoralscan ab, danach fertigt das Labor die Keramikbrücke; ein Provisorium überbrückt die Wartezeit. Beim zweiten Termin setzen wir sie ein und prüfen den Biss. Nach der Eingewöhnung sehen wir Sie noch einmal zur Kontrolle.
Funktionell kaum. Die Umstellung betrifft vor allem die Reinigung: Unter dem Brückenglied müssen Sie täglich mit Superfloss durch, was etwas Übung braucht. Das Kauen und Sprechen fühlt sich nach wenigen Tagen normal an. Langfristig hängt alles daran, wie gut die Pfeilerzähne gepflegt werden.
Üblich sind drei bis sechs Monate, in denen das Implantat mit dem Knochen verwächst; nach einem Knochenaufbau kann es länger dauern. Diese Einheilzeit ist der Grund für die hohe Erfolgsquote und lässt sich nicht abkürzen. In der Zwischenzeit versorgen wir die Lücke provisorisch, sodass Sie nie mit einem sichtbaren Defekt herumlaufen. In ausgewählten Fällen ist eine Sofortversorgung möglich – das beurteilen wir anhand der DVT-Aufnahme.
Rauchen ist der grösste beeinflussbare Risikofaktor für einen Implantatverlust. Nikotin verengt die kleinen Blutgefässe, die Wunde wird schlechter versorgt und heilt langsamer. Verzichten Sie mindestens zwei Wochen vor und nach dem Eingriff, besser länger. Wir setzen auch bei Rauchenden Implantate, sprechen das erhöhte Risiko aber offen an.
Fehlt Knochenhöhe oder -breite, bauen wir vorher oder gleichzeitig auf. Im Seitenzahnbereich des Oberkiefers ist das häufig ein Sinuslift, bei dem der Boden der Kieferhöhle angehoben wird; seitliche Defekte füllen wir mit körpereigenem oder Ersatzmaterial und decken sie mit einer Membran ab. Dank der digitalen Volumentomografie sehen wir schon vor dem Eingriff dreidimensional, wie viel Knochen tatsächlich vorhanden ist.
Ja, für Patienten mit Zahnarztangst bieten wir im Zentrum von Altdorf verschiedene Beruhigungsmöglichkeiten wie Sedierung oder Vollnarkose an. So wird der Eingriff stressfrei und komfortabel gestaltet.
Titan ist ausgesprochen gut verträglich und wird seit Jahrzehnten verwendet; echte Allergien sind eine Rarität. Wer dennoch metallfrei versorgt werden möchte oder empfindlich reagiert, kann auf Keramikimplantate aus Zirkonoxid ausweichen. Sprechen Sie bekannte Unverträglichkeiten bei der Planung an, dann wählen wir das Material entsprechend.
Ja, Zahnimplantate sind unabhängig vom Alter möglich, solange die allgemeine Gesundheit und die Kieferknochenstruktur ausreichend sind. Eine individuelle Beratung in unserer Praxis im Zentrum von Altdorf klärt, ob Implantate für Sie geeignet sind.
Rechnen Sie mit einigen Tagen bis wenigen Wochen. Zunge und Wangen müssen sich an den neuen Raumbedarf gewöhnen, anfangs fühlt sich die Prothese gross an und das Sprechen ist ungewohnt – lautes Vorlesen beschleunigt das erfahrungsgemäss. Druckstellen sind in der ersten Zeit normal; kommen Sie damit zu uns, statt selbst zu schleifen. Ein bis zwei Nachkontrollen gehören zur Behandlung dazu.
Einmal jährlich, auch wenn nichts drückt. Der Kieferkamm bildet sich unter einer Prothese langsam zurück, wodurch der Sitz mit der Zeit lockerer wird – oft so allmählich, dass es gar nicht auffällt. Wir prüfen Passung und Biss und kontrollieren dabei auch die Schleimhaut, die unter einer Prothese gerne übersehen wird.
Meist ja, wenn Sie das so gewohnt sind. Vielen tut es allerdings gut, die Prothese nachts herauszunehmen, damit sich die Schleimhaut erholt – gerade bei Vollprothesen beugt das Entzündungen und Pilzbefall vor. Bewahren Sie sie dann in einem Behälter mit Wasser auf, damit der Kunststoff nicht austrocknet. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir individuell.
Melden Sie sich, statt zu Haftcreme zu greifen. Eine wandernde Prothese scheuert Druckstellen, belastet die Pfeilerzähne falsch und beschleunigt den Knochenabbau. Meist genügt eine Unterfütterung, bei der wir den Zwischenraum wieder auffüllen – ein kleiner Eingriff mit grosser Wirkung. Bei stark verändertem Kieferkamm ist eine Neuanfertigung oder eine Stabilisierung auf Implantaten die bessere Lösung.
Ja, und das ist für viele die spürbarste Verbesserung. Schon zwei bis vier Implantate im Unterkiefer geben einer Vollprothese über Druckknöpfe oder einen Steg festen Halt – sie wackelt nicht mehr beim Sprechen, und harte Kost wird wieder möglich. Häufig lässt sich die vorhandene Prothese umarbeiten, sodass keine komplett neue nötig ist.
Das entscheidet die Art der Befestigung. Eine gebogene Klammer kann im seitlichen Sichtfeld aufblitzen, weshalb wir sie möglichst nach hinten verlegen. Ganz ohne sichtbares Metall arbeiten Teleskopkronen und Geschiebe – dort verschwindet die Halterung unter der Krone. Am Modell zeigen wir Ihnen vorab, was beim Lachen tatsächlich zu sehen wäre.
Zahnfüllungen
Zur BehandlungBei kleinen bis mittleren Defekten ist Komposit erste Wahl. Es wird direkt im Mund modelliert und mit dem Zahn verklebt, sodass nur der erkrankte Teil entfernt werden muss – gesunde Substanz bleibt erhalten. Weil es in vielen Farbnuancen erhältlich ist, sieht man die Füllung anschliessend praktisch nicht. Auch abgebrochene Frontzahnecken lassen sich damit unsichtbar aufbauen.
Realistisch sind einige Jahre bis über ein Jahrzehnt, je nach Grösse, Lage und Belastung. Kleine Frontzahnfüllungen halten länger als grosse Füllungen im Backenzahnbereich, wo bei jedem Bissen erhebliche Kräfte wirken. Knirschen verkürzt die Lebensdauer deutlich. Bei den Kontrollen prüfen wir die Ränder und bessern früh nach, statt später neu zu füllen.
Ein Inlay wird im Labor aus vollständig ausgehärteter Keramik gefertigt und ist dadurch formstabiler und abriebfester als eine direkt gelegte Füllung. Es schrumpft beim Einsetzen nicht, was die Randdichtigkeit verbessert – das zahlt sich bei grösseren Defekten aus. Der Aufwand ist höher: zwei Termine und höhere Kosten. Bei kleinen Defekten wäre das übertrieben.
Keramikfüllungen bieten eine natürliche Optik und sind nahezu unsichtbar, während Gold-Inlays extrem langlebig und robust sind. Die Wahl hängt von Ihren ästhetischen Wünschen und den Anforderungen an die Stabilität ab. Unsere Zahnärzte im Zentrum von Altdorf beraten Sie gerne, welche Option am besten zu Ihnen passt.
Wir betäuben lokal, sodass Sie während der Behandlung nichts spüren. Bei sehr kleinen, oberflächlichen Defekten ist manchmal gar keine Betäubung nötig. Danach kann der Zahn einige Tage auf Kalt reagieren – das ist eine normale Reaktion des Zahnnervs und klingt ab. Bleibt der Schmerz oder tritt er beim Zubeissen auf, melden Sie sich bitte.
Eine gründliche Mundhygiene mit Zahnbürste, Zahnseide und Mundspülung hilft, die Lebensdauer Ihrer Füllungen zu verlängern. Regelmässige Kontrolltermine in unserer Praxis im Zentrum von Altdorf sind ebenfalls wichtig, um die Qualität der Füllung zu überwachen.
Ja, und wir tun das mit Schutzmassnahmen: Kofferdam, starke Absaugung und Kühlung sorgen dafür, dass beim Ausbohren möglichst wenig freigesetzt wird. Ein Austausch aus rein prophylaktischen Gründen ist medizinisch nicht zwingend, solange die Füllung dicht ist. Sinnvoll wird er bei undichten Rändern, Rissen im Zahn oder auf Ihren ausdrücklichen Wunsch.
Immer dann, wenn eine Füllung zu wenig und eine Krone zu viel wäre. Das trifft häufig zu, nachdem eine grosse alte Füllung entfernt wurde und die Höcker des Zahns noch stehen: Ein Inlay füllt den Defekt formstabil aus und stützt den Zahn, ohne dass wir ihn ringsum beschleifen müssen. Auch bei ausgedehnter Karies im Seitenzahnbereich ist es die substanzschonendere Lösung.
Zunächst wird der betroffene Zahn in unserer Praxis im Zentrum von Altdorf vorbereitet, indem die Karies entfernt und der Zahn für das Inlay präzise vermessen wird. Anschliessend wird das Inlay in einem zahntechnischen Labor gefertigt und in einer zweiten Sitzung passgenau eingesetzt.
Deutlich länger als eine Kompositfüllung – bei guter Pflege sind zehn bis fünfzehn Jahre und mehr realistisch. Der Grund liegt im Material: Im Labor gefertigte Keramik ist vollständig ausgehärtet und nutzt sich kaum ab. Gold ist in dieser Hinsicht sogar noch überlegen. Die Lebensdauer entscheidet sich am Rand, weshalb die regelmässige Kontrolle wichtig bleibt.
Der Unterschied liegt im Ort der Herstellung. Eine Füllung wird weich in den Zahn eingebracht und dort mit Licht ausgehärtet – schnell, in einer Sitzung, aber mit einer minimalen Schrumpfung beim Aushärten. Ein Inlay entsteht ausserhalb des Mundes nach einem Scan Ihres Zahns und wird als fertiges Passstück eingeklebt. Das ergibt präzisere Kontaktpunkte zu den Nachbarzähnen und eine formstabilere Kaufläche.
Keramik kommt der natürlichen Zahnsubstanz optisch am nächsten: Sie ist leicht lichtdurchlässig, sodass ein eingesetztes Inlay im Zahn verschwindet. Sie ist metallfrei, gut verträglich und leitet Temperaturen kaum weiter – kalte Getränke fühlen sich angenehmer an als bei metallischen Füllungen. Zudem lagert die glatte Oberfläche wenig Belag an.
Fachlich ja. Gold ist etwas elastischer als Keramik, bricht praktisch nie und lässt sich hauchdünn auslaufend verarbeiten, was den Randschluss ausgezeichnet macht – im Seitenzahnbereich unter hoher Kaulast ist es nach wie vor eines der langlebigsten Materialien. Der Grund, weshalb es seltener geworden ist, ist fast ausschliesslich das Aussehen. Wo man es nicht sieht, ist es weiterhin eine sehr gute Wahl.
Keramik- und Gold-Inlays sind farbstabil und verfärben sich nicht. Bei Komposit-Inlays kann es mit der Zeit zu leichten Verfärbungen kommen, die jedoch durch eine professionelle Zahnreinigung in unserer Praxis im Zentrum von Altdorf minimiert werden können.
Wie Ihre eigenen Zähne, mit einem Augenmerk auf die Ränder. Putzen Sie zweimal täglich, reinigen Sie die Zwischenräume und kommen Sie regelmässig zur Dentalhygiene. Karies entsteht nicht im Inlay, sondern am Übergang zum Zahn. Wer knirscht, sollte eine Schiene tragen, weil punktuelle Spitzenbelastungen der Keramik am ehesten zusetzen.
Das hängt vom Schaden ab. Kleine Absplitterungen lassen sich in der Praxis mit Komposit überarbeiten und polieren – das hält oft jahrelang. Ist das Inlay durchgebrochen, gelockert oder liegt darunter Karies, ersetzen wir es; kleben lässt es sich in diesem Zustand nicht dauerhaft. Wir beurteilen das am Zahn und sagen Ihnen, was tatsächlich trägt.
Kinderzahnmedizin
Zur BehandlungMilchzähne halten den Platz für die bleibenden Zähne frei. Geht einer zu früh verloren, kippen die Nachbarzähne in die Lücke, und der bleibende Zahn findet später keinen Raum mehr – die Fehlstellung, die dann korrigiert werden muss, wäre vermeidbar gewesen. Ausserdem braucht Ihr Kind sie zum Kauen und für die Lautbildung beim Sprechenlernen.
Ja, und es beginnt früher, als die meisten denken – mit dem ersten durchgebrochenen Zahn. Putzen Sie ihn einmal täglich mit einer weichen Bürste und einem Reiskorn Kinderzahnpasta. Der wichtigste Punkt betrifft die Flasche: Gesüsste Tees oder Säfte, die über Stunden am Zahn liegen, verursachen die typische Frühkaries an den oberen Schneidezähnen. Zum Einschlafen gehört nur Wasser.
Etwa ab drei Jahren spricht nichts dagegen, sofern das Gerät für Kinder gemacht ist – kleiner Kopf, weiche Borsten, wenig Druck. Entscheidend bleibt aber, dass Sie als Eltern nachputzen, bis Ihr Kind flüssig schreiben kann, also etwa bis zum achten Lebensjahr. Ein eingebauter Timer hilft, die zwei Minuten tatsächlich einzuhalten.
- Zahnspangenbürsten oder Interdentalbürsten bei kieferorthopädischen Apparaturen
- Fluoridhaltige Zahnpasta zur Stärkung des Zahnschmelzes
- Mundspülungen, um schwer zugängliche Bereiche zu reinigen
Ja. Unter jedem Milchzahn liegt die Anlage des bleibenden Zahns, und eine Entzündung, die von der Wurzelspitze ausgeht, kann sie schädigen – im ungünstigen Fall bleiben Flecken oder Schmelzdefekte am neuen Zahn zurück. Deshalb behandeln wir Karies an Milchzähnen ernsthaft, auch wenn der Zahn ohnehin bald ausfallen würde.
- Bringen Sie Ihr Kind frühzeitig zu einem Kennenlerntermin, bevor eine Behandlung notwendig wird.
- Verwenden Sie positive, neutrale Sprache, um die Situation nicht zu dramatisieren.
- Vertrauen Sie auf unsere kindgerechten Ansätze wie spielerische Erklärungen und sanfte Behandlungen.
Weil in dieser Phase in kurzer Zeit viel passiert. Die bleibenden Backenzähne brechen mit tiefen Fissuren durch und sind besonders kariesanfällig, gleichzeitig zeigt sich, ob der Platz für alle Zähne reicht. Wer halbjährlich zur Kontrolle kommt, kann versiegeln, bevor Karies entsteht, und eine Fehlstellung im Wachstum korrigieren statt später aufwendig.
Sehr wichtig, wobei es weniger auf die Menge Zucker ankommt als auf die Häufigkeit. Nach jeder zuckerhaltigen Zwischenmahlzeit braucht der Schmelz rund eine halbe Stunde, um sich zu erholen – wer den ganzen Nachmittag am Süssgetränk nippt, unterbricht diese Erholung dauerhaft. Feste Mahlzeiten mit Pausen dazwischen sind für die Zähne besser als ständiges Naschen.
